Zu den Magmatiten der Allgäuer Arosa-Zonen

Exkursionsbericht

Am Rothplattenbach bei Bad Hindelang hat Alfred „Blut geleckt“!

Bei seiner Untersuchung der dort anstehenden Magmatite ist ihm der Nachweis gelungen, dass deren bisher gängige Interpretation als im Meerwasser ausgetretene Pillow-Lava falsch ist. Darüber entsteht aktuell eine wissenschaftliche Veröffentlichung, in der er unterstützt von Matthias und dessen hervorragenden Fotos eine Aufsehen erregende Neu-Interpretation präsentiert.

In der Folge hat sich sein Interesse erweitert auf mehrere weitere Auftreten von Magmatiten der Arosa-Zone im Allgäu.

Eine solche war das Ziel einer Klein-Exkursion (Alfred und Klaus), bei der ausgehend von der Talstation der Fellhornbahn drei offenbar zusammenhängende Bereiche aufgesucht wurden, die zum einen bereits vor ca. 150 Jahren, die anderen erst aktuell in der geologischen Karte dokumentiert worden sind.

Ein Wechsel von Sonne und Wolken, akzeptable Temperatur und die harmlose Anzahl von Höhenmetern bescherten uns eine gemütliche Tour durch den unteren Bereich des Fellhorns. Der meist nach unten gerichtete Blick diente zum Schutz vor Stolperfallen und gleichzeitig zum Erkennen verdächtiger Gesteinsbrocken. Diese wurden aufgeschlagen für eine erste Lupen-Begutachtung an frischer Bruchstelle. Die möglicherweise interessanten Stücke hat Alfred eingetütet und beschriftet für die gründliche Untersuchung und Dokumentation zuhause.

Alfred bei der Feldarbeit, Foto Vogt

Gemütlich gestaltete sich auch zwischendurch die Einkehr in der Alpe Leiter bei Suppe und Kaiserschmarren.

Exkursionen zu weiteren Vorkommen dieser Magmatite sollen die Frage beantworten, ob die Erkenntnisse zum Rothplattenbach-Magmatit auch auf diese übertragbar sind.

 

 

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